Satzungen des Vereins "Hilfe für Kinder der Welt"

Satzung des Vereins

Hilfe für Kinder der Welt

 

Inhaltsverzeichnis:

Artikel 1: Name, Sitz, Dauer und Rechtssubjekt2

1.1 Name + Gründung. 2

1.2 Sitz. 2

1.3 Dauer2

1.4 Rechtssubjekt2

Artikel 2: Zweck des Vereins2

Artikel 3: Unabhängigkeit

     Artikel 4: Finanzen und Vermögen

4.1 Finanzierung. 3

4.2 Vermögen. 3

Artikel 5: Geschäftsjahr3

Artikel 6: Mitgliedschaft3

6.1 Ordentliche Mitglieder3

6.2 Ehrenmitglieder3

Artikel 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder3

7.1 Rechte der ordentlichen Mitglieder3

7.2 Pflichten der ordentlichen Mitglieder4

7.3 Rechte der Ehrenmitglieder4

7.4 Pflichten der Ehrenmitglieder4

Artikel: 8: Aufnahme, Austritt und Ausschluss von Mitgliedern. 4

8.1 Aufnahme. 4

8.2 Austritt4

8.3 Ausschluss4

Artikel 9: Ehrenamtlichkeit5

Artikel 10: Vereinsorgane. 5

Artikel 11: Die Mitgliederversammlung. 5

11.1 Einberufung. 5

11.2 Aufgaben. 5

11.3 Beschlussfassung. 6

11.4 Vorsitz. 6

Artikel 12: Der Vorstand. 6

12.1 Zusammensetzung. 6

12.2 Wahl des Vorstandes6

12.3 Aufgaben. 7

12.4 Beschlussfassung. 7

12.5 Vorsitz. 7

   12.6 Zeichnungsberechtigung

Artikel 13: Der Obmann. 7

Artikel 14: Die Rechnungsrevisoren. 7

Artikel 15: Auflösung des Vereins8

Artikel 16: Regelung laut ZGB. 8

 

Artikel 1: Name, Sitz, Dauer und Rechtssubjekt

1.1 Name

Die Vereinigung „Verein zur Hilfe für Kinder der III. Welt“ wurde am 5. Januar 2004 in Bozen gegründet. Der Name des Vereins wird bei der Jahreshauptversammlung am 24. April 2015 in „Hilfe für Kinder der Welt“ abgeändert. Er wird im Folgenden „Verein“ genannt.

Die Fassung der vorliegenden Statuten ist der Einfachheit halber nur in männlicher Form gehalten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in unserem Verein Männer und Frauen in jeder Hinsicht gleichgestellt sind.

1.2 Sitz

Sein aktueller Sitz ist derzeit in Bozen, Leonardo da Vinci Strasse 20 A.

1.3 Dauer

Die Dauer des Vereins ist unbegrenzt.

1.4 Rechtssubjekt

Beim Verein handelt es sich um ein Rechtssubjekt, das nicht auf Gewinn ausgerichtet ist und im Sinne von Artikel 36 und ff. des italienischen Zivilgesetzbuches als nicht gewerbliche Körperschaft gilt.

Artikel 2: Zweck des Vereins

Der Verein bezweckt:

     a) Vermittlung von Patenschaften;

  1. Unterstützung beim Bau von sozialen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Heimen für Kinder;
  2. Organisation von Notfallhilfe z.B. Medikamente, Vitaminpräparate, Nahrungsmittel und Kleidung
  3. Unterstützung bestimmter Projekte, wie Brunnenbau, Ausrüstung mit Computern, Nähmaschinen u.a.m.

.

Artikel 3: Unabhängigkeit

Der Verein ist parteipolitisch unabhängig. Seine Hilfe vor Ort ist jedem zugänglich, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Rasse, Stammeszugehörigkeit oder Religion

Artikel 4: Finanzierung und Vermögen

4.1 Finanzierung

Der Verein bezieht seine finanziellen Mittel aus:

  • Mitgliedsbeiträgen,
  • Spenden und Sammlungen,
  • Schenkungen und Vermächtnissen,
  • Beiträgen öffentlicher und privater Körperschaften,
  • Einnahmen aus Veranstaltungen,
  • eventuellen anderweitigen Einnahmen.

4.2 Vermögen

Das Vereinsvermögen setzt sich aus den beweglichen und unbeweglichen Gütern zusammen, die der Verein besitzt, bzw. durch Kauf oder Schenkung erwirbt.

Sämtliche Einnahmen, Reserven und Überschüsse sind für die statutarischen Zwecke des Vereins zu verwenden und dürfen weder direkt noch indirekt unter den Mitgliedern verteilt werden.

Artikel 5: Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Tätigkeitsbericht und die Jahresabschlussrechnung (Finanzbericht und Vermögensrechnung) müssen innerhalb April des darauf folgenden Jahres der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden.

Artikel 6: Mitgliedschaft

Es wird unterschieden zwischen ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

6.1 Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können Männer und Frauen aus jedem Berufsstand werden, welche bereit sind, den Zweck des Vereins zu fördern.

6.2 Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder werden wegen besonderer Verdienste mit Zweidrittelmehrheit vom Vorstand ernannt.

Artikel 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1 Rechte der ordentlichen Mitglieder

Die Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, sowie das aktive und passive Wahlrecht. Sie haben das Recht, an den Versammlungen und Veranstaltungen teilzunehmen und Vorschläge, bzw. Anträge zur Vereinstätigkeit einzubringen. Des Weiteren haben sie das Recht, Einsicht in die Vermögens-gebarung zu verlangen. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.

7.2 Pflichten der ordentlichen Mitglieder

Die Mitglieder haben die Pflicht, die Statuten einzuhalten, die Beschlüsse der Organe zu respektieren, die Interessen des Vereins zu fördern und den jährlichen Mitgliedsbeitrag möglichst innerhalb September jeden Jahres zu entrichten. Des weiteren verpflichten sich die Mitglieder:

a) solidarisch hinter dem Auftrag und den Zielen des Vereines zu stehen

b) die ethischen und christlich humanistischen Grundsätze des Vereines zu

   unterstützen

c) die übertragenen Ämter gewissenhaft zu verwalten;

d) den Obmann in seinen Bestrebungen im Interesse des Vereines zu unterstützen;

7.3 Rechte der Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder, die vom Vorstand ernannt werden, haben das Recht, an Versammlungen und Veranstaltungen teilzunehmen. Sie haben allerdings kein Stimmrecht und kein Wahlrecht.

7.4 Pflichten der Ehrenmitglieder

Die Ehrenmitglieder haben die Pflicht, die Statuten einzuhalten, die Beschlüsse der Organe zu respektieren sowie die Interessen des Vereins zu fördern. Vom jährlichen Mitgliedsbeitrag sind sie befreit.

Artikel: 8: Aufnahme, Austritt und Ausschluss von Mitgliedern

8.1 Aufnahme

Am Beitritt Interessierte haben sich bei wenigstens einem Vorstandsmitglied   vorzustellen beziehungsweise einen schriftlichen Antrag auf die Mitgliedschaft zu stellen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vereinsvorstand mit Stimmenmehrheit. Eine eventuelle Nichtaufnahme muss begründet sein.

8.2 Austritt

Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich und muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

8.3 Ausschluss

Bei schweren Verstößen gegen die Statuten oder gegen die Beschlüsse der Vereinsorgane können Mitglieder (nach einer schriftlichen Ermahnung) vom Vorstand mit Zweidrittelmehrheit aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Auch können Mitglieder, welche den Mitgliedsbeitrag seit mindestens zwei Jahren nicht mehr bezahlt haben, aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Mitglieder, welche freiwillig austreten oder ausgeschlossen werden, haben keinen Anspruch auf die Rückerstattung geleisteter Beiträge oder auf sonstige Vereinsrechte..

Artikel 9: Ehrenamtlichkeit

Die Mitglieder und die Vereinsorgane (Vorstand und Rechnungsrevisoren) arbeiten ehrenamtlich. Den Mitgliedern der Vereinsorgane werden keine Sitzungsgelder ausbezahlt. Die im Vorstand genehmigten und dokumentierten Spesen werden hingegen vergütet.

Artikel 10: Vereinsorgane

Im Verein werden die folgenden Organe bestellt:

a) Die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) der Obmann

  1. die Rechnungsrevisoren

Artikel 11: Die Mitgliederversammlung

11.1 Einberufung

Eine Mitgliederversammlung wird wenigstens einmal im Jahr, und zwar innerhalb April einberufen. Außerdem wird dann eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn der Vorstand es für notwendig erachtet, oder mindestens 30 Prozent der Mitglieder unter Angabe des Grundes dies schriftlich verlangen.

Die Einberufung erfolgt schriftlich mit Angabe der Tagesordnung und mindestens 8 (acht) Tage vor dem Termin.

11.2 Aufgaben

In den Zuständigkeitsbereich der Mitgliederversammlung fallen:

  1. die Genehmigung des Tätigkeitsberichtes und des Tätigkeitsprogramms;
  2. die Genehmigung der Jahresabschlussrechnung (Erfolgsrechnung und Finanzbericht) und Entlastung des Vorstandes;
  3. die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Rechnungsrevisoren
  4. das Festlegen des Mitgliedsbeitrages;
  5. die Änderung der Vereinsstatuten. Für die Änderungen der Vereinsstatuten ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Stimmen notwendig, Änderungsvorschläge müssen rechtzeitig auf die Tagesordnung gesetzt werden.;
  6. die Auflösung des Vereins (vgl. dazu Art. 15).

11.3 Beschlussfassung

Die Mitgliederversammlung ist in erster Einberufung beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. In zweiter Einberufung, welche eine Stunde später angesetzt wird, ist die Mitgliederversammlung bei jeder Anzahl der Anwesenden beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt, sofern nicht ausdrücklich eine qualifizierte Mehrheit vorgesehen ist, mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Beschlüsse werden protokolliert. Jedes Mitglied verfügt über eine Stimme. Jedes Mitglied hat das Recht, ein anderes Mitglied an der Vollversammlung mittels schriftlicher Vollmacht zu vertreten.

11.4 Vorsitz

Den Vorsitz in den Mitgliederversammlung führt der Obmann und in seiner Abwesenheit der Stellvertreter.

Artikel 12: Der Vorstand

12.1 Zusammensetzung

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  1. Obmann
  2. Obmann-Stellvertreter
  3. Kassier
  4. Schriftführer
  5. und bis zufünf weiteren Beiräten

12.2 Wahl des Vorstandes

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung alle drei Jahre gewählt. Es sind dies jene bis zu neun Mitglieder, welche bei der Wahl am meisten Stimmen erhalten.

Der Vorstand legt in der ersten Sitzung nach der Wahl unter sich die einzelnen Funktionen der Vorstandsmitglieder fest.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, rückt der erste Nichtgewählte nach. Die Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand gilt als aufgelöst und nicht mehr im Amt, wenn wegen Rücktritts oder wegen anderer Gründe mehr als zwei Drittel seiner Mitglieder ausscheiden.

Der Vorstand tritt immer dann formlos zusammen, wenn dies der Präsident für erforderlich hält oder dies die anderen Vorstandsmitglieder verlangen.

12.3 Aufgaben

Die Aufgaben des Vorstandes umfassen:

  1. die Führung und Verwaltung des Vereins;
  2. die Durchführung der Mitgliederversammlungsbeschlüsse, soweit diese nicht

ausdrücklich einem anderen Organ vorbehalten sind;

  1. die Erstellung und Genehmigung der Hausordnung und der Geschäftsordnung;
  2. die Erstellung des Haushaltsvoranschlages und der Jahresabschlussrechnung;
  3. die Einberufung der Mitgliederversammlungen.
  4. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Patenschaften

12.4 Beschlussfassung

Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens 4 Mitgliedern beschlussfähig. Die Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und in einem Protokoll festgehalten.

12.5 Vorsitz

Den Vorsitz in den Vorstandssitzungen führt der Obmann, in seiner Abwesenheit der Stellvertreter.

12.6. Zeichnungsberechtigung

Zeichnungsberechtigt sind der Obmann und bei dessen Abwesenheit der Obmannstellvertreter. Die Zeichnungsberechtigung kann auch an andere Vorstandsmitglieder delegiert werden.

Artikel 13: Der Obmann

Der Obmann ist der gesetzliche Vertreter des Vereins. Er vertritt den Verein nach innen und außen, gegenüber Dritten und bei Gericht. In seiner Abwesenheit übernimmt der Stellvertreter alle seine Funktionen und Aufgaben.

Artikel 14: Die Rechnungsprüfer

Von der Mitgliederversammlung werden ein, wenn möglich zwei Rechnungsrevisoren für die Dauer von 3 (drei) Jahren gewählt. Sie müssen nicht Mitglied im Verein sein und dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie überprüfen die Finanzgebarung und die Jahresabschlussrechnung und berichten darüber der jährlichen Mitgliederversammlung .

Artikel 15: Auflösung des Vereins

Für die Auflösung des Vereins und die Zuweisung des Vermögens ist die Mitgliederversammlung zuständig. Dazu ist die Zustimmung von mindestens zwei Drittel der Anwesenden erforderlich.

Im Falle der Auflösung des Vereins wird sein Eigentum dem „Verein zur Hilfe für Kinder der Dritten Welt e.V. Schweinfurt“ (D) übertragen, welcher in ähnlichen Projekten tätig ist und dieselben Ziele verfolgt wie dieser Verein.

Artikel 16: Regelung laut ZGB

Alles, was in diesem Statut nicht ausdrücklich festgelegt ist, wird durch die Vorgaben des Italienischen Zivilgesetzbuches (ZGB) und durch die gesetzlichen Bestimmungen für die nicht gewerblichen Körperschaften, insbesondere jene laut DPR 917/86, Art. 148, geregelt.

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