Barapahari

Barapahari ist ein rückständiges Gebiet, dessen Mittelpunkt die Steinbrüche sind. Die Menschen in Barapahari und in den umliegenden Gemeinden Gemeinden gehören zum Völkerstamm der Santal. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen müssen sie Felsblöcke in Steine brechen, diese in Körbe laden und zu den Steinmühlen tragen. Die ungebildeten Santals werden vom Arbeitgeber regelrecht ausgebeutet. Er zahlt ihnen den lächerlichen Betrag von € 1,50 für 350 Körbe am Tag.

Die große Staubentwicklung in den Steinbrüchen ist umweltbelastend, das wenige Wasser, das vorhanden ist, ist verschmutzt und chronische Krankheiten sind an der Tagesordnung. Die Sterberate ist alarmierend hoch und die Lebenserwartung liegt bei 47 Jahren.

Keine 40 Euro im Monat

Ein Großteil der Arbeiter im Steinbruch von Barapahari wohnt in 73 Dörfern in der näheren Umgebung. Die meisten leben in sehr armen Verhältnissen. Wegen des Bildungsmangels haben viele keine regelmäßige Arbeit und leben deshalb am Existenzminimum. Das monatliche Einkommen einer Familie beläuft sich höchstens auf 3000 indische Rupien, was umgerechnet ca. 37 Euro sind. Hilfe bekommen die Menschen von den Salesianern Don Boscos, die in dieser Gegend einige Projekte auf die Beine gestellt haben. Diese Projekte werden auch von unserm Verein mittels Patenschaften unterstützt. Die Salesianer betreiben eine Schule mit angeschlossenem Heim, die fast 200 Kindern im Alter zwischen sechs undneun Jahren Ausbildung, Unterkunftund Verpflegung bietet.

Bildung ist für die Santal der Grundstein für ein Leben mit Zukunft. Die Kinder bekommen ein gesundes Essen und werden medizinisch versorgt. Im Heim werden sie mit großer Sorgfalt betreut.

Wir unterstützen dieses Projekt zur Zeit mit ca. 65 Patenschaften

Leiter dieses Projektes ist Pater Peter Munna Soren

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